Himbeerblätter fermentieren - selbst gemachter Himbeerblättertee
Inspiriert von einer Idee des Kräuterexperten Rudi Beiser, dessen Bücher ich übrigens uneingeschränkt empfehlen kann, habe ich vor einiger Zeit fermentierten Himbeerblättertee als köstlichen und gut verträglichen Schwarzteeersatz hergestellt. Und gleich eine passende Fotoanleitung erstellt - damit auch du das ganz einfach ausprobieren kannst! Durch das Fermentieren verändert sich der Geschmack der Himbeerblätter deutlich: Das Aroma wird kräftiger und erinnert tatsächlich ein wenig an Schwarztee. Streng genommen handelt es sich dabei übrigens weniger um eine klassische Fermentation als um einen Oxidationsprozess. Durch das Anwelken, Zerkleinern und Quetschen werden die Blattzellen aufgebrochen. Die Inhaltsstoffe kommen mit Sauerstoff in Kontakt und das typische Aroma und die dunklere Farbe können sich entwickeln.
Wie das funktioniert, zeige ich dir Schritt für Schritt in meiner Anleitung. Viel brauchst du dafür nicht – Himbeerblätter, ein wenig Zeit und ein Nudelwalker reichen im Grunde schon aus.
Wir sitzen unterm Hollerbusch... Holunder in Küche, Kosmetik & Hausapotheke

"Wir sitzen unterm Hollerbusch und machen alle husch, husch, husch..." An diesen Reigen aus meiner Kindheit muss ich immer denken, wenn ich an einem herrlich duftenden Holunderbusch vorbeikomme. Schon immer ranken sich Mythen um den weit verbreiteten Strauch, gilt er doch als Sitz der Erdgöttin Hulda/ Holda - besser bekannt als Frau Holle! Vor dem Holunder soll man seinen Hut ziehen, lautet eine alte Volksweisheit - zu recht, wie ich finde! Er ist auf vielfältige Weise einsetzbar in Küche, Kosmetik & Hausapotheke...
Weiß und grün ist mein Strauß - Waldmeister

"Weiß und grün ist mein Strauß, hübsch bescheiden sieht er aus. Frisch vom Wald kommt er herein. Rieche nur, er duftet fein! Nimm! Vom Frühling ist´s ein Stück. Er bringt dir, Mutter, lauter Glück.“ Kennst du dieses schöne Gedicht von Josef Guggenmos? Es heißt "Mit einem Strauß Waldmeister." Ihn möchte ich dir heute ein wenig näher vorstellen.
Ach du grüne Neune! Wildkräuter in der Küche

Gemmotherapie - Heilsame Medizin aus Knospen

Die Gemmotherapie vom lateinischen Wort gemma für Edelstein, Juwel oder Knospe abgeleitet, wurde vom belgischen Arzt Dr. Pol Henry vor rund 60 Jahren entwickelt. Die Gemmomittel werden aus Knospen oder Triebspitzen hergestellt. Im zeitigen Frühjahr hergestellt, bleibt die Kraft der Knospen so für das ganze Jahr konserviert.