Die Mistel - ein Mysterium der Natur

Mystisches über die Mistel

Volksmedizinische Anwendung der Mistel
Mistelsalbe

- 60 g neutrales Öl (z.B. Sonnenblumenöl HO, Mandelöl etc.)
- 1 handvoll Mistelblätter mit den weißen Beeren
- 5 g Lanolin
- 5 g Fichtenharz
- 5 g Bienenwachs
Zubereitung:
Die Misteln zerkleinern, zum Öl in ein feuerfestes Glas geben und für rund 2 Stunden sanft im heißen Wasserbad ausziehen lassen.
Danach das Öl abseihen und mit Lanolin, Fichtenharz und Bienenwachs nochmals erwärmen, bis alles gut geschmolzen ist. Vom Wasserbad nehmen und in desinfizierte Glastiegel abfüllen.
>>HIER<< kannst du das Rezept für die Mistelsalbe als PDF - Datei downloaden.
Die Mistel in der ergänzenden Tumortherapie
Heute wird die Mistel als pflanzliches Medikament in der komplementären Krebstherapie und zur Verbesserung der Lebensqualität bei Palliativpatienten eingesetzt. Trotz vieler Jahre medizinischer Forschung ist noch immer nicht belegt, das die Misteltherapie darüber hinaus auch das Tumorwachstum hemmen kann. Daher empfehlen die medizinischen Fachgesellschaften die Therapie mit der Mistel nicht, raten aber auch nicht davon ab.
Wichtig: Die Mistel ist giftig und darf niemals selbst gesammelt oder roh eingenommen werden. Die medizinische Anwendung erfolgt ausschließlich durch standardisierte Extrakte und unter ärztlicher Aufsicht!
Die Mistel als Räucherpflanze
Zum Räuchern können getrocknete Blätter, Beeren und die zerkleinerten Stängel verwendet werden, welche man vom Herbst bis in den Frühling hinein sammeln kann. Aber Achtung, damit du beim Ernten nicht den Wirtsbaum beschädigst!
Beim Räuchern entfaltet die Mistel einen krautigen, leicht dumpfen Duft, der gut zu Wacholder, Beifuß, Alant, Dammar aber auch Fichtenharz passt.
Man sagt ihr allgemein schützende Wirkung nach, aber auch im stressigen Alltag kann sie uns vor "Energieräubern" schützen. Da sie darüber hinaus zum Erzeugen hellsichtiger Träume genutzt werden kann, passt sie auch wunderbar in deine Raunachts-Räuchermischung. Sie hilft dir ebenso, eine Verbindung zu deinen Ahnen herzustellen.
Die Mistel ist ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie eng Mythos, Volksglaube und Wissenschaft miteinander verwoben sein können. Vom Druidenkult über die nordische Göttersage bis hin zur onkologischen Forschung: Sie bleibt eine kraftvolle Pflanze - viel mehr, als ein Zweig, unter dem man sich zu Weihnachten küsst!
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